Die Blasket Islands und die Skelligs (Skellig Michael)
Die Blaskets
Die Blasket Islands, irisch Na Blascaodaí (Ausspr. /nə blas'kue:di:/),sind eine Gruppe kleinerer, heute unbewohnter Inseln vor der Spitze der Dingle-Halbinsel, die ihrerseits zur Grafschaft Kerry und zur Republik Irland gehört. Von diesen Inseln waren die 5 größeren bewohnt, die etwa 7 kleineren unbewohnt. Die mit Abstand größte Insel ist die Great Blasket Island (irischer Name An Blascaod Mór, Ausspr. /ən'blaske:d 'mo:r/ oder /ə blas'ke:d 'muər/ in Kerry-Irisch).
Nachdem ein Teil der Inseln über mehrere Jahrhunderte kontinuierlich bewohnt war, setzte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Niedergang ein. Die Lebensbedingungen auf den Inseln wurden vom irischen Staat seit langem nicht mehr als menschenwürdig und zivilisationsgerecht betrachtet. Zudem führten rückläufige Fangquoten der Fischer und die Abwanderung der jüngeren Leute dazu, dass die letzten 22 Einwohner der Great Blasket Island 1953 auf das Festland evakuiert wurden. Weitere Inseln wurden bereits vorher leergezogen.
Von Dunquin aus besteht eine Fährverbindung zu den Blasket Islands, die bis in die 1950er Jahre bewohnt waren. Ein Museum, das Blasket Heritage Centre, im Dorf erzählt die Geschichte dieser Inseln, sowie der bekannten irischen Schriftsteller, die das harte Leben der Inselbewohner beschrieben haben.
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Die SkelligsDie Insel Skellig Michael (vom gälischen Sceilig Mhichíl – Michaels Felsen), die auch unter dem Namen Great Skellig bekannt ist, beherbergt eines der bekanntesten, jedoch auch am schwersten zugänglichen mittelalterlichen Klöster Irlands.
Es wurde im Jahr 588 auf der steilen, felsigen Insel, die etwa 12 Kilometer von der Küste Kerrys entfernt liegt, gebaut. Skellig Michael ist etwa 17 Hektar groß, der höchste Punkt liegt mit 289 Metern an der Südspitze. In fast gleicher Höhe befindet sich auch die kleine Mönchssiedlung, die über fast 600 Stufen einer ebenso altene, holperigen Steintreppe zuerreichen ist.
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