Bummel in Dublin
Sagen wir einfach mal, es ist Wochenende. Und es ist kein Konzertbesuch geplant. In diesem Fall empfiehlt sich ein zunächst ein Besuch der beiden alten Einkaufstraßen. Da, wo Dubliner schon seit Generationen einkaufen. Vor allen Dingen, wenn sie wenig Geld haben. Da wäre zum einen die „Moore-Street“. Diese Straße geht nach wenigen hundert Metern links von der Henry Street ab, wenn man diese gleich hinter dem General Post-Office von der O´Connel Street betreten hat. Die Geschäfte sind heute eine interessante Mischung aus asiatischen, afrikanischen oder osteuropäischen Läden. Es ist schon ein besonderer Anblick, die kleinen Asiatinnen aus kleinen Luken heraus Telefonkarten anbieten zu sehen. Für alle Deutschen, befindet sich am Ende der Straße auch etwas: LIDL und gleich um die Ecke, Irlands ältester ALDI Markt. Die Mitte der Moore Street ist jedoch nach wie vor übersät mit irischen Marktständen für Obst, Gemüse oder Fisch....
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Eine zweite, ähnliche Straße befindet sich in der Meath Street. Die Meath Street geht von der Thomas Street West in der Nähe der Guinness Brauerei gegenüber des National College of Art und Design ab. Hier gibt es wirklich noch traditionellen irischen Handel. Und wer genau hinschaut bzw. hinhört kann auch schon mal „vom LKW gefallene“ Dinge kaufen. Auch werden geschmuggelte Tabakwaren oder schwarzgebrannte Kinofilme
angeboten. Ich empfehle jedoch, dererlei Angebote zu ignorieren....
Über die Meath Street habe ich keine weiteren Informationen gefunden. |
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| Gegenüber liegt das Dublin Castle. Ich habe dieses Castle noch nie besichtigt, aber auf dem Gelände befindet sich ein echter Schatz: Die Chester Beatty Gallery |
Eine weitere sehenswerte Galerie ist National Galerie am Ende der Nassau Street. Der Eintritt ist gratis und man kann unter anderem Picassos, Monets oder auch mein absolutes Lieblingsbild dort bewundern: „The breaking of the 6th seal“. Das Bild hat eine besondere Geschichte: Als das Bild nach seiner Fertigstellung in London gezeigt wurde, hat ein Sklavenhändler versucht, das Bild zu zerstören und man kann selbst heute noch die Spuren des Zerstörungsversuches sehen.... |