Das Leben

Das Leben in Irland, kann man am besten mit folgenden Worten beschreiben: Sehr teuer, sehr einfach aber einmalig schön....

Der Ire hält sich, ähnlich wie der Grieche, für den Weltmeister der Organisation und der Planung. Und genauso sieht dann auch das Ergebnis ähnlich wie in Griechenland aus: Das Chaos ist immer dann vorprogrammiert, wenn der Ire versucht, zu planen und zu organisieren. ( siehe: Dublins Porttunnel)

Ein einfacher Werkstattaufenthalt eines Autos zum Kundenservice und Auspuffwechsel kann, wie bei mir, durchaus 2 Wochen dauern. Umgekehrt hat man jedoch am Ende der Woche, in der man seine Arbeitslosigkeit gemeldet hat, die erste Zahlung des Arbeitslosengeldes auf seinen Konto.

Dinge, die einen in der Heimat verzweifeln lassen, sind hier einfach unglaublich einfach. Andere Dinge, die in Deutschland kaum erwähnenswert sind, können hier zu einen echten Problem werden.....

A.) Das erste Haus

Nach 2 Wochen in einem Hotel und 3 weiteren Wochen in einem B & B, hatte ich es endlich gemietet. Das erste Haus. Natürlich musste ich es mit 2 weiteren Leidensgenossen teilen. Die Miete ( 1.200 Euro!!!) war bei einem Gehalt von 1.400 Euro netto alleine einfach nicht aufzubringen. Zur Grundmiete kommen natürlich die Nebenkosten. Gas, Strom, Telefon und Fernsehen. In Irland wohnen, heißt als Alleinstehender ein Haus mit Mitbewohner zu teilen (Netten Artikel über das "Sharing", wie man das in Irland nennt, findet ihr hier auf einer anderen Webseite) . Wohnungen gab es kaum. Das hat sich heute, 5 Jahre später, ein wenig geändert. Das Haus ist jedoch die Regel und nicht die Ausnahme. Um größere Städte herum sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Trabatenstaedten entstanden. Diese Trabantenstädte bestehen aus diversen kleineren Siedlungen, sogenannten “Estates”. Diese “Estates” bestehen nun wieder aus hunderter von absolut gleich aussehenden Reihen- bzw. Zweifamilienhäusern. ( siehe: Gregg's Story oder Sakkus Schicksal )

 

Tagebuch 2ter Teil