PALMVorweg wirklich einen Satz zu dem, was jetzt kommt: Vieles, was ich nun hier schreibe, ist eine subjektive Meinung. Aus den Belegen, soll sich jeder selber eine Meinung bilden....
Ein Palm Gerät kann eine wunderbare Ergänzung im täglichen Leben des Nutzers sein. Diese “kann” gilt aber mit erheblichen Einschränkungen. Es muss zunächst zwischen dem Gerät selber und dem Betriebssystem mit der Software des Gerätes unterschieden werden. Das Betriebssystem oder Palm OS ist einmalig. Ich persönlich finde es besser als ähnliche Systeme wie z.B. Windows mobile. Allerdings hat die Firma, die die Geräte herstellt nichts mit der Firma zu tun, die die Lizenz für die Software vergibt. Und das ist die Schwachstelle der Palm Geräte. Die Hersteller der Hardware müssen eine Lizenzgebühr an die Hersteller der Software zahlen und versuchen alles, um diese Gebühr durch den Einsatz anderer Software so gering wie möglich zu halten. Auch wenn die
alternative Software Schwachstellen hat, wird sie zum Einsatz gebracht. Das geht mittlerweile
soweit, das ein neues Gerät, der Treo 700, sogar mit Windows mobile statt mit dem Palm OS herausgebracht wird.
So leid es mir für die ehemaligen Kollegen von Palm tut: Ein Palm Gerät alleine ohne Palm OS ist, was die meisten Geräte angeht, nichts weiter als übel zusammengehauenes Plastik ohne jeden Nutzen. Bestimmte Serien fallen schon während der Garantiezeit auseinander ( Palm T3 oder Palm T5), andere Geräte haben ein penetrantes Pfeifen oder die Tastatur einiger Palm Treo Geräte fällt einfach aus.
Erschwerend kommt dann in einem solchen Fall dazu, das Palm ganz einfach, entgegen aller Gesetze, erklärt, manche Buchstaben der Tastatur seien nicht unter Garantie. Auch muss der Benutzer von Treo Geräten ( Smartphone= Organizer plus Mobiltelefon)) ganz einfach mit kleinen Fehlern leben, die jedes billige
Mobiltelefon nicht hat. Echos im Hintergrund oder abgebrochene Gespräche sind an der Tagesordnung.
Das einzig wirklich erstklassige bei Palm Geräten ist die Marketingabteilung und einige ältere Palmgeräte wie der Palm M515. Nichts taugen tut jedoch der Kundenservice. Bei dem Beispiel hier war der Hintergrund war folgender: Einige Palmgeräte wurden ohne oder mit fehlerhafter CD ausgeliefert. Unsere Aufgabe als Kundenberater war, die Kunden für 4 Wochen zu vertrösten.
Bis dahin sollte ein Lösung dafür gefunden werden. Als nun Kunden nach 4 Wochen keine Lösung da war, haben die Kunden unverschämterweise erneut nachgefragt. Ich habe mich überall um eine Antwort bemühmt, bis zu dem Tage, an dem ich aufgehört habe, waren diese Fälle noch nicht erledigt....Hier eine typische Email |